Mitte Juni haben sich das FAIRagro Steering Committee und Mitglieder des Community Advisory Board in Berlin getroffen, um sich über die bisherige Entwicklung des Konsortiums auszutauschen und die zweite Förderphase vorzubereiten. Es waren zwei Tage voller angeregter Diskussionen und intensivem Austausch, in denen zum einen die seit 2023 erzielten Fortschritte dargestellt und gewürdigt wurden, und zum anderen Perspektiven der Weiterentwicklung der Community-, Service- und Supportangebote diskutiert wurden, um FAIRagro noch stärker als bisher an den Bedürfnissen der agrarwissenschaftlichen Community auszurichten. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die künftige strategische Ausrichtung von FAIRagro sowohl innerhalb der NFDI als auch im internationalen Umfeld.

Die Mitglieder des CAB gaben zahlreiche Empfehlungen zur Weiterentwicklung und zur Verankerung von FAIRen Praktiken in den Agrarwissenschaften. So berichtete Emily Clark (EMBL-EBI) von ihren Erfahrungen in der Tierforschung, Anne-Françoise Adam-Blondon (INRAE) brachte Perspektiven aus Sicht von ELIXIR ein und Bernd Rauch (IESE) gab interessante Einblicke in die Arbeit des Common European Agricultural Data Space (CEADS) – immer mit Blick auf mögliche Entwicklungschancen für FAIRagro.
Einigkeit bestand bei allen Teilnehmenden vor allem über die Bedeutung von FAIRagro als als relevantem Bindeglied zwischen Forschung, Datenmanagement und der wissenschaftlichen Community – und davon abgeleitet darin, dass der wissenschaftlichen Mehrwert und die tasächliche Wirkung von FAIRagro künftig noch stärker anhand konkreter Anwendungsbeispiele und Erfolgsgeschichten sichtbar gemacht werden soll.
Die Ergebnisse dieses konstruktiven Meetings werden nun zusammengeführt und fließen in die weitere Strategieentwickung von FAIRagro ein. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an die angereisten Mitglieder des CAB.
