Don’t panic!
A Survival Guide for Law and Ethics in Research
Hier finden Sie einen Überblick aller Workshops unserer Legal Workshops Series:
Indigene Datenhoheit, Governance und Ethik beziehen sich auf das Recht indigener Völker, ihre Daten zu verwalten (Hoheit) und zu bestimmen, wie diese von anderen genutzt werden (Governance). Die Begriffe basieren auf der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte indigener Völker und sind heute vor allem unter dem Akronym CARE bekannt: Collective Benefit (kollektiver Nutzen), Authority to Control (Kontrollbefugnis), Responsibility (Verantwortung) und Ethics (Ethik). Auch wenn diese hohen Prinzipien universell gelten mögen, ist ihre praktische Umsetzung oft durch die Gerichtsbarkeit begrenzt, in der sich die Daten befinden – wer sie wo erhoben hat, wo sie analysiert und wo sie gespeichert werden.
In diesem Workshop diskutieren wir indigene Datensouveränität, Governance und Ethik und wie Ihr die CARE-Prinzipien in Eurer Arbeit anwenden könnt. Wir betrachten praktische Fallstudien zu beanspruchten indigenen Daten und suchen nach Zusammenhängen zwischen diesen und Eurer Forschung.
Trainings-Team
Joseph Gum
Joseph Gum ist physikalischer Ozeanograph und Data Steward. Er ist gebürtiger Hawaiianer und leitet den ESIP Sustainable Data Management Cluster, wo er die Arbeit zu den Themen Datenhoheit, Governance und Ethik sowie Datenresilienz indigener Völker vorantreibt. Zuletzt war er Autor der Repository Crisis Scorecards, einem Tool zur Bewertung der Resilienz von Repositorien gegenüber Stressfaktoren wie Naturkatastrophen.
Zielgruppe
Forschende, Data Stewards und weitere Interessierte aus den Bereichen Landwirtschaft-, Biodiversitäts- und Erdsystemwissenschaften.
Der Workshop findet in englischer Sprache statt
Sprache:
englisch

Schlagwörter:
Datensouveränität, Governance, Ethik, CARE-Prinzipien, indigene Völker
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