Die Saat geht auf: zweiter Workshop zum Thema FDM beim bayrischen StMELF

„Wir haben den Samen gesät, sich dem Thema Forschungsdatenmanagement gezielt und koordiniert zu widmen“, fasste Dr. Ulrike Stahl, Lead der Task Area „Community Involvement and Networking“ bei FAIRagro, im November 2024 den erfolgreichen Verlauf des ersten Workshops mit FAIRagro und Vertretern der fünf Ressortforschungseinrichtungen des bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) mit dem Titel „Brennpunkte und Lösungsansätze im Forschungsdatenmanagement der Ressortforschung“ zusammen.

Daß die Saat auf einem guten Weg ist, aufzugehen, zeigte sich bei der Folgeveranstaltung am 11. Mai 2026: In deren Rahmen wurde vereinbart, dass sich AG Forschungsdatenmanagement mit Vertretern aller Ressorteinrichtungen weiter regelmäßig treffen wird, um konkrete und gemeinsam stemmbare Lösungen für das FDM beim StMELF zu finden: Beginnend bei benötigten Cloud- und Speicherlösungen über einheitliche Ordnerstrukturen und Bennungen von Dateien bis hin zu Lösungen für Veröffentlichungen in geeigneten Repositorien oder Onboarding/Offboarding Checklisten, die das Datenmanagement betreffen.

Ziel ist es weiterhin, voneinander zu lernen, Synergien zu identifizieren und sich somit maximal zu unterstützen. Dabei spielt die Nutzung vorhandener Tools, Expertisen, Services, Best Pratices wie sie FAIRagro anbietet, eine bedeutende Rolle: „…es stehen zahlreiche FDM-Angebote bereits kostenfrei zur Verfügung (z.B. von FAIRagro); diese Angebote sollten nach Möglichkeit auch genutzt werden; FDM-Tools von FAIRagro dürfen aus IT-Sicht im Ressort verwendet werden!“

Eine der Mitorganisatorinnen vom StMELF meint dazu: „Das positive Feedback, das wir bekommen haben, spricht für sich und zeigt, dass wir damit hoffentlich einen Stein ins Rollen gebracht haben.“

Welchen Umfang dieser Stein hat, zeigt die Anzahl der Personen, die direkt oder indirekt in den Ressorts des StMELF mit dem Thema FDM zu tun haben: In Summe geht es um etwa 550 wissenschaftlich Mitarbeitende. Rechnet man die Labortätigen hinzu, die ebenfalls vom FDM betroffen sind, ergibt sich eine Gesamtzahl von 668 Personen. Wir bei FAIRagro freuen uns sehr darüber, dass wir diese beginnende Erfolgsgeschichte weiter begleiten dürfen.